Mit Karl May um die Welt: Winnetou als Kunstwerk

In „Mit Karl May um die Welt“ gibt es ein Wiedersehen mit Winnetou und anderen Charakteren aus den weltweit erfolgreichen Romanen in Illustrationen und auf der Künstlerleinwand. Die Ausstellung in Hannover zeigt zahlreiche, durch die Geschichten des deutschen Schriftstellers inspirierte Bildschöpfungen.

Kunstwerke bei „Mit Karl May um die Welt“

Karl May ist der Vater des wohl berühmtesten Indianers der Welt. Mit Winnetou schuf der Autor im 19. Jahrhundert die Symbolfigur des „edlen Wilden“. Zusammen mit seinem weißen Bruder Old Shatterhand erlebte der fiktive Häuptling der Mescalero-Apachen zahlreiche Abenteuer, in denen Ehre und Loyalität eine große Rolle spielen. Bis heute ziehen die Bücher des 1842 im damaligen Königreich Sachsen geborenen Sohnes einer ärmlichen Weberfamilie vor allem junge Leser in ihren Bann. Mays Bücher wurden millionenfach verkauft.

Illustrationen zu den Erzählungen

Doch auch viele Künstler ließen sich von seinen Romanen inspirieren und schufen Werke zu seinen Figuren und Geschichten. Schon zu Lebzeiten Mays kreierte sein Künstlerfreund, der Bildhauer und Jugendstilmaler Sascha Schneider, Buchdeckelillustrationen für seine Bücher. Aber auch die deutschen Maler Ewald Thiel, Willy Moralt und Claus Bergen arbeiteten als Illustratoren für ihn. Ihre Arbeiten sowie weitere Werke rund um den Karl-May-Kosmos – etwa von den Künstlern Carl Lindeberg, Zdeněk Burian und Michael Sowa – sind in „Mit Karl May um die Welt“ ausgestellt.

Eintritt

Die Ausstellung ist vom 11. August bis zum 13. Oktober im „Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst“ (s. Foto) in Hannover zu sehen. Regulär kostet der Eintritt 4,50 Euro, ermäßigt 2,50 Euro. Außerdem gibt es Familienkarten für zehn Euro.


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