Edinburgh: Metropole mit jahrhundertealter Geschichte

Stadt der Traditionen und Gegensätze: Die Wurzeln des heutigen Edinburghs reichen zurück bis in die Bronzezeit. Die Metropole im Südosten des Landes ist geprägt von einer uralten Geschichte, die an vielen Ecken sicht- und spürbar ist. Modern und weltoffen ist die Hauptstadt Schottlands aber auch.


“Athen des Nordens“ auf Hügellandschaft

„Athen des Nordens“ wird Edinburgh auch genannt – wegen der hügeligen Landschaft, auf der es erbaut ist. Den Spitznamen verpasste ihm einst der Schriftsteller Theodor Fontane. Mit der griechischen Stadt hat die schottische Metropole aber auch eine weitreichende Geschichte gemein.

Kontrastprogramm bei Sehenswürdigkeiten

Seit 1995 gehört das Zentrum Edinburghs zum UNESCO-Weltkulturerbe, die im Mittelalter gegründete Altstadt genauso wie die Neustadt. Ihre Entwicklung wurde von 1767 bis 1890 vorangetrieben.

Altstadt mit Edinburgh Castle

Old Town und New Town haben je ihre eigenen Sehenswürdigkeiten, die sich architektonisch extrem unterscheiden. Großes Aushängeschild der Alt- und der Hauptstadt an sich ist das Edinburgh Castle. Die Burg auf dem Castle Rock liegt am westlichen Ende der Royal Mile. Die Straße wiederum macht mit ihren vielen mittelalterlichen Gebäuden das Herzstück von Old Town aus. An ihrem östlichen Ende thront eine weitere bedeutende Attraktion der Stadt, die Ruine des Chorherrenstifts Holyrood Abbey. Unweit davon befindet sich der Palace of Holyroodhouse, der offiziellen Residenz des britischen Monarchen.


Neustadt mit Georgianischer Architektur

New Town grenzt direkt an Old Town und hat mit der georgianischen Princes Street seine eigene majestätische Straße, die zudem nördlich parallel zur Royal Mile verläuft. Zahlreiche Geschäfte sind hier ansässig, weshalb die Princes Street ein beliebtes Ausflugsziel für Einkaufsbummel ist. Die Neustadt kann mit vielen klassizistischen Gebäuden aus dem späten 18. und beginnenden 19. Jahrhundert punkten. Zu den großen Sehenswürdigkeiten zählen unter anderem die St. Mary’s Cathedral, die Royal Scottish Academy, die National Gallery of Scottland, das Scott Monument und das Georgian House.

Kulturelle Highlights

Edinburgh hat eine ganze Reihe an kulturellen Highlights zu bieten – allein was die Museumsauswahl angeht. Auf jeden Fall sollten Touristen einen Abstecher zum National Museum of Scotland und zur National Gallery of Scotland machen. Seit 2004 findet in der schottischen Hauptstadt jedes Jahr im Sommer zudem das Edinburgh Art Festival mit zahlreichen Ausstellungen und Perfomances statt.


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