Island: Eine Märcheninsel

Vor 20 Jahren war Island noch eher selten von Touristen besucht und galt als absoluter Geheimtipp. Doch mittlerweile hat auch die restliche Welt bemerkt, was sie sich da eigentlich entgehen lässt. Island hat eine Landschaft, die an Märchenwelten oder gar Science Fiction-Filmsets erinnert. Wasserfälle donnern zwischen Bergen und Vulkanen herab, Gletscher wechseln sich mit Geysiren ab. Zudem gilt Island als die größte Wüste Europas. Obwohl die Insel nur knapp 319.600 Einwohner hat, kann sie auf eine unglaublich interessante Musik- und Kunstszene stolz sein.

Nordlichter

Wenn man die Nordlichter in Magazinen oder im Fernsehen sieht, sehen die grünen, tanzenden Lichter so surreal schön aus, dass man fast nicht glauben kann, dass sie wirklich existieren. In Island hat man die Möglichkeit, dieses einzigartige Spektakel selbst zu erleben. Die Chance, die Nordlichter, auch Aurora Borealis genannt, zu Gesicht zu bekommen, stehen nicht schlecht, denn von Herbst bis Frühling tauchen sie immer wieder an klaren Nächten am Himmel auf.

Draußen im Wasser

Island hat eine große Anzahl natürlicher heißer Quellen, die bei kaltem Wetter beim Aufwärmen helfen und ganz toll entspannen. Sie sind außerdem ein essentieller Bestandteil des isländischen Alltags. Erwachsene entspannen, Kinder spielen, Firmenangestellte diskutieren über Verträge.

Eine der romantischsten Thermalquellen ist die Bláa Lónið, die Blaue Lagune. Sie ist nicht weit von der Hauptstadt Reykjavík entfernt und umgeben von Lavafeldern und schwarzen Sandstränden. Sie bietet sogar eine Lavahöhle sowie einen Wasserfall und einen bezaubernden Ausblick beim Baden. Wegen ihrer Stadtnähe wird die Blaue Lagune auch oft von Touristen, die nur einen Zwischenstopp in Island machen, besucht.

Laugardalslaug ist das größte Thermalbad in Island, liegt ebenfalls in Reykjavík, und kann nicht nur mit einer 86 Meter langen Wasserrutsche, sondern auch mit vier „heitir pottar“ – wortwörtlich „heiße Töpfe“ – beeindrucken. Diese ähneln einem Whirlpool und haben zwischen 37 und 40 Grad Celsius Wassertemperatur.

Noch mehr für Draußen

Island ist ideal für einen Aktivurlaub: Man kann reiten, kajaken, Vögel und Wale beobachten oder Wildwasser-Rafting machen. Die Liste der Aktivitäten die sich in dieser Traumlandschaft anbieten, ist umfangreich. Einer der Höhepunkte ist auf jeden Fall ein Trip zum Großen Geysir. Im Süden von Island gelegen, ist er die älteste bekannte Springquelle. Der Geysir schießt Wasserfontänen mit bis zu 35 Metern Höhe in die Luft – ein Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Hauptstadtbesuch in Reykjavik

Die Landschaft und die natürlichen Phänomene sind wirklich einzigartig, aber auch vom Stadtleben kann man nicht behaupten, dass es damit nicht mithalten könnte. Reykjavík ist eine lebendige Stadt mit einer aufregenden Musikszene und geselligen Einwohnern. Überall gibt es nette Bars, Kneipen mit Live-Musik und gute Restaurants.

Die Harpa ist ein relativ neues Konzerthaus das vom Künstler Olafur Eliasson entworfen wurde. Es erinnert mit seiner Glasfassade an einen Gletscher. Ebenfalls sehenswert sind das Kulturhaus, das laufend ausgezeichnete Ausstellungen zeigt, und das Nationalmuseum, das einen sehr guten Einblick in die isländische Geschichte und Kultur bietet.

Flüge nach Island

Obwohl Island nur wenige Einwohner hat, gibt es gleich mehrere isländische Fluglinien. Flüge nach Island bieten unter anderem Icelandair und WOW (hat 2012 Iceland Express übernommen) an.


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