Jamaika: Karibikurlaub mit Reggaemusik

Weiße Strände, strahlender Sonnenschein, azurblaues Meer – das reicht als Motivation schon aus, um nach Jamaika zu reisen. Viele zieht es aber noch aus einem weiteren Grund auf die Karibikinsel: aus Liebe zum Reggae.

Ideale Urlaubsbedingungen

Auf Jamaika herrschen das ganze Jahr über sommerliche Temperaturen, die sich tagsüber zwischen 30 und 32 Grad bewegen. Das tropischfeuchte Klima erfährt durch die Passatwinde regelmäßig Abkühlung. Wem das nicht reicht, der geht einfach in der meist angenehm warmen Karibik baden, um sich dann an einem der wunderschönen, weißen Sandstrände die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. All das macht die drittgrößte Insel der großen Antillen zu einem sehr beliebten Urlaubsziel.

Reggae über alles

Dazu erklingt überall – aus Strandbars, an den Straßen, in Geschäften – Reggae, jene jamaikanische Musikrichtung, die durch Bob Marley weltweit bekannt wurde. Im Sommer findet hier im nordwestlichen Montego Bay, der zweitgrößten Stadt der Insel, das Reggae Sumfest statt. Es gilt als das größte Reggaefestival der Welt. Weiteres Highlight für Dancehall- und Reggaeliebhaber ist das Sting-Festival im Dezember in Portmore im Süden der Insel. Meist wird die Musik auf Patois gesungen, dem jamaikanischen Kreolisch mit englischen Wurzeln.

Kultureller Mittelpunkt


Kingston ist die Hauptstadt von Jamaika und zugleich das kulturelle Herz der Insel. Architektonisch ist die Stadt geprägt von einem bunten Mix; so stehen alte Kolonialhäuser beispielsweise neben neuen Gewerbeflächen. Auch hier spielt der Reggae eine große Rolle, ihrem Nationalhelden hat die Stadt mit dem „Bob-Marley-Museum“ eine Gedenkstätte gewidmet. Dem Devon House, einem 1881 im klassizistischen Stil erbauten Herrenhaus, sollten Touristen ebenfalls einen Besuch abstatten. Auch ein Abstecher zum lebhaften „Jubilee Market“ oder zur „National Gallery“ mit seiner beeindruckenden Sammlung von Werken jamaikanischer Künstler lohnt sich. Vorsicht beim Bummeln in abgelegenen Seitengassen oder am späten Abend! Gewisse Ecken sollten Touristen in Kingston definitiv meiden.


Ruhige Idylle

… findet man an der Südküste der Insel. Am „Treasure Beach“ gibt es relativ wenige Hotels im Vergleich zum Westen der Insel, alles wirkt viel ursprünglicher. Unterkommen kann man in diversen Bed & Breakfasts, kleinen Ferienhäusern oder Bungalows. Hier lässt man einfach die Seele baumeln. Tipp: Unbedingt einen Bootsausflug mit einem der ortsansässigen Fischer und dabei an der „Pelican Bar“ Halt machen. Auf Holzstelzen erbaut steht die Bar mitten im Meer.

(Foto: privat)


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