Osnabrück: Zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge

Als Friedensstadt spielte Osnabrück geschichtlich eine tragende Rolle. In der niedersächsischen Stadt wurde einst der Westfälische Friede ausgehandelt. Die historische Verhandlungsstätte zählt heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Außerdem punktet Osnabrück mit vielen weiteren kulturellen Attraktionen – und mit der Nähe zum Teutoburger Wald.

Osnabrücker Rathaus

Im Osnabrücker Rathaus wurde Geschichte geschrieben. Der altehrwürdige Bau im spätgotischen Stil, fertiggestellt 1512, diente 1648 als Verhandlungsort für den Westfälischen Frieden, ebenso wie das Rathaus in Münster. Mit seinen zahlreichen Porträts von einstigen europäischen Herrschern und Gesandten des Friedenskongresses erinnert der Friedenssaal an jene Zeit. Die kleine Ratskammer zeigt außerdem Bilder von Fürstbischöfen, zudem finden sich in der Schatzkammer mit dem Kaiserpokal und der alten Schützenkette wertvolle historische Gegenstände.

Das Rathaus liegt mitten in der Altstadt, die mit vielen klassizistischen Gebäuden begeistert. Schon wenn man aus dem Rathaus tritt, genießt man einen herrlichen Anblick auf viele traditionelle Bauten. Die Fußgängerzone im historischen Stadtkern lädt zum Bummeln ein.

Sightseeing in der Altstadt

Am dreieckigen Marktplatz kann man neben dem Rathaus gleich noch die Kirche St. Marien und die Stadtwaage in Augenschein nehmen. Das Gebäude diente im Mittelalter als Einrichtung zum Wiegen von Kaufmannsgütern. In der Bierstraße befindet sich außerdem das Hotel Walhalle, ein unter Denkmalschutz stehendes Fachwerkhaus. Ebenfalls ganz in der Nähe sind der Dom Sankt Petrus und das Theater Osnabrück zu finden. Das Tor zur Altstadt bildet übrigens das Heger Tor im Westen, das rein äußerlich an Teile einer Wehranlage erinnert. Tatsächlich stand hier eine entsprechende Befestigung, die allerdings 1815 abgerissen wurde. Zwei Jahre später entstand an der Stelle mit dem Waterloo-Tor ein Kriegerdenkmal, das unter den Einheimischen aber weitgehend als Heger Tor bekannt ist.

Ebenfalls in der Altstadt angesiedelt ist das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. Dort finden Besucher eine Dauerausstellung zu dem weltbekannten Schriftsteller, können sich ausgiebig über sein Leben und Werk informieren.

Ab in die Natur

Wer genug von Kultur und Sehenswürdigkeiten hat, der kann auch einen Ausflug in die Natur unternehmen. Die waldreiche Hügellandschaft um Osnabrück ist bestens für Wandertouren geeignet. Auch der Teutoburger Wald und das Wiehengebirge sind nicht fern.


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