Reiseziele

Prag: Die goldene Moldaumetropole

Sie lieben Literatur, Kunst und Kultur? Dann sind Sie in Prag genau richtig. Die tschechiche Hauptstadt gilt als eine der Brutstätten europäischer Kultur und überzeugt ganz nebenbei mit einer einzigartigen Atmosphäre. Eindrucksvoll macht sich die „Mutter aller Städte“, wie sie die Einheimischen nennen, entlang der Moldau breit und offenbart ihre romantische Seele.

Must see

Die mit Abstand beliebtesten Prager Sehenswürdigkeiten sind der Veitsdom, die Prager Burg und natürlich die legendäre Karlsbrücke. Einen grandiosen Ausblick über die Stadt bietet zudem der 65 Meter hohe Pulverturm. Der berühmteste Platz Prags ist der Wenzelsplatz, wo sich auch das tschechische Nationalmuseum befindet. Außerdem lockt der Wenzelsplatz mit einer großen Auswahl an Geschäften, kleinen Boutiquen, Restaurants und Cafés. Zu den weiteren Highlights der Stadt zählen die astronomische Uhr am Alten Rathaus, die Teynkirche am Altstädter Ring und das Goldene Gässchen.

Nachtleben

Prag hat ein sehr intensives Nachtleben. Zahlreiche Bars, Clubs und Diskotheken laden dazu ein, Cocktails zu trinken, Musik zu hören und zu verweilen – für jeden Geschmack sollte etwas dabei sein. Solange man nicht die edelsten Locations aufsucht, sind die Preise durchaus moderat. Auch Bierliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Die goldene Stadt ist bekannt für ihre vielen Bierkneipen, die mehr als nur gewöhnliche Treffpunkte für Einheimische sind. So mancher Bierkeller diente sogar schon als Inspiration für Schriftsteller wie Jaroslav Hasek, dem Verfasser von „Die Abenteuer des braven Soldaten Schweijk“.

Sicherheit

So schön und friedlich Prag auch sein mag, es gibt gewisse Dinge, die beachtet werden sollten. Geldbörsen, teure Fotoapparate oder Handtaschen müssen an hochfrequentierten Orten besonders gut im Auge behalten werden. Wer die Stadt mit dem Auto aufsucht, sollte ebenfalls vermeiden Wertgegenstände im Wagen liegen zu lassen und bevorzugt in bewachten Parkhäusern parken. Taxifahrten können teuer werden, wenn man an einen Betrüger gerät. Deshalb gilt auch hier: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

München: Mehr als das Oktoberfest

Wenn es um München geht, denken Viele wohl zuerst an das Oktoberfest, das weltweit bekannt ist und jedes Jahr Millionen Besucher aus aller Welt anzieht. Oder an das Hofbräuhaus, von dem es ebenfalls in vielen Ecken der Welt Ableger gibt. Damit verbunden ist die Bierkultur, die München bzw. Bayern ausmacht. Doch die bayerische Landeshauptstadt hat ihren Gästen weit mehr zu bieten als urige Gaststätten und ausschweifende Volksfeste.

Entspannen im Englischen Garten

Die Zahl der Sehenswürdigkeiten ist hoch, doch auch, wer sich nach langen Spaziergängen durch die Stadt nach Entspannung sehnt, wird fündig. Am besten lässt sich die viel beschworene bayerische Gemütlichkeit bei einer Brotzeit im weitläufigen Englischen Garten – einer der größten Parkanlagen der Welt – erleben. Egal ob mit einer Decke auf der Wiese, im Biergarten am Chinesischen Turm oder im Japanischen Teehaus – hier schalten Münchner und Touristen gemeinsam vom stressigen Großstadtleben ab. Im Sommer kann man zudem Surfer beobachten, die die Wellen auf dem Eisbach bezwingen.

Shoppen im Stadtzentrum

Zu einem ausgedehnten Einkaufsbummel lädt die Fußgängerzone zwischen Karlsplatz (Stacchus) und Isartor im Münchner Stadtzentrum ein. Dabei kommt man auch am Marienplatz vorbei, wo Frauenkirche und Rathaus zu einer Besichtigung einladen und man sich im urigen Augustinerkeller mit einer deftigen Mahlzeit stärken kann. Auf dem nahegelegenen Viktualienmarkt erwarten den Besucher zahlreiche Obst-, Gemüse- und Feinkosthändler.

Geschichte und Kunst

Kulturinteressierte werden in München ebenfalls nicht enttäuscht. Die Stadt wartet mit einer hohen Museendichte und vielen historischen Gebäuden auf. Kunst aus vielen Epochen bieten die Alte und Neue Pinakothek sowie die Pinakothek der Moderne, Technikinteressierte kommen im Deutschen Museum, dem größten naturwissenschaftlich-technischen Museum der Welt, auf ihre Kosten.

Ausgangspunkt für Ausflüge in die Region

München ist nicht nur selbst eine Reise Wert, sondern auch idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten in die Region. So ziehen etwa Schloss Neuschwanstein oder die zahlreichen Seen im Münchner Umland Touristen an. Wintersportler starten von München aus Richtung Alpen, auf die man bei gutem Wetter schon von München aus einen herrlichen Blick hat.

Paris: Weltstadt mit Herz

Sie ist die Muse unter den Weltstädten. Zahlreiche Romane, Filme und Songs wurden ihr gewidmet. Sie ist eine der meistbesuchten Städte der Welt. Es gibt kaum eine andere Metropole, die ihre Besucher so sehr fasziniert, wie die Hauptstadt der Grande Nation – und das bereits seit Jahrhunderten.

Klassiker

Zum Sightseeing-Pflichtprogramm eines jeden Paris-Touristen, der die Stadt zum ersten Mal aufsucht, sollten in jedem Fall der Eiffelturm, die Champs-Élysées, der Louvre oder die Kathedrale Notre-Dame de Paris gehören. Des Weiteren empfehlen wir einen Aufstieg auf den 130 Meter hohen Hügel Montmartre, an dessen Spitze die prächtige Kirche Sacré Coeur trohnt. Auch ein Besuch im beeindruckenden Schloss Versailles, das im gleichnamigen Pariser Vorort liegt, sollte eingeplant werden.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten gibt es eine Vielzahl an weiteren nennenswerten Attraktionen. Da wäre beispielsweise der Friedhof Père Lachaise, der bereits den Status eines Wallfahrtortes innehat. Denn hier liegen Namen wie Jim Morrison, Oscar Wilde, Honoré de Balzac, Fréderic Chopin oder Edith Piaf begraben. Wer es etwas fröhlicher mag, dem ist ein Besuch im Moulin Rogue, einem der ältesten und berühmtesten Varietétheatern der Welt, zu empfehlen. Eine andere Top-Attraktion der Stadt ist die Galerie Lafayette. In dem Warenhaus kaufen nicht nur Popstars und Politiker ein, hier bekommt man auch exotische Produkte aller Art. Von Feinkost über Mode bis hin zu Möbeln und Küchengeräten findet man hier alles, was das Herz begehrt.

Verkehr

Auch wenn die Pariser Innenstadt nur knapp zwei Millionen Einwohner zählt, leben in der gesamten Metropolregion etwa 12 Millionen Menschen. Der daraus resultierende Pendelverkehr ist immens. Zu den Hauptverkehrszeiten zwischen 08.00 und 17.00 Uhr, scheint die Stadt aus allen Nähten zu platzen. Deshalb raten wir besonders unsicheren Fahrern auch hier von einer Sightseeing-Tour mit dem Auto ab. Nutzen Sie am besten das städtische Nahverkehrssystem. Die Pariser Metro gehört zu den ältesten U-Bahnen der Welt und verfügt über ein sehr weitreichendes Streckennetzen.

Sankt Petersburg: Geschichte zum Anfassen

Sie ist die nördlichste und vielleicht schönste Millionenstadt der Welt. Sankt Petersburg ist die Perle des Ostens und mit knapp fünf Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt Europas. Laut UNESCO gehört das ehemalige Leningrad zu den 10 sehenswertesten Orten der Welt und somit natürlich auch zu unseren beliebstesten Reisezielen.

Weiße Nächte und Pastellfarben

Anfang Juni, wenn die berühmten „Weißen Nächte“ hereinbrechen und der Stadt ein pastellfarbenes Gewand anlegen, beginnt die beliebteste Reisezeit. Diese dauert genauso wie die „Weißen Nächte“ bis ungefähr Mitte Juli an. Bedingt durch die angenehmen Temperaturen und die Helligkeit, befindet sich die Stadt zu dieser Zeit in einer Art Ausnahmezustand. Die Straßen sind voller Menschen, die ausgelassen feiern und den Sommer genießen.

Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

Die historische Innenstadt St. Petersburgs zählt mit ihren über 2.000 Palästen, Prunkbauten und Schlössern zum Weltkulturerbe der UNESCO. Von besonderem Interesse dürfte für Touristen die Eremitage sein, welche sich über mehrere Gebäude – unter anderem den Winterpalast – erstreckt und mit ihren über 60.000 Exponaten zu den größten und bedeutensten Kunstmuseen der Welt gehört. Zudem empfiehlt sich ein Spaziergang auf dem Newski Prospekt. Die 4,5 km lange Prachtmeile versammelt St. Petersburgs teure Hotels, Restaurants und Kaufhäuser. Auch sollten Urlauber unbedingt einen Besuch im Mariinski Theater in Erwägung ziehen, welches zu den traditionsreichsten Theatern Russlands zählt.

Fortbewegung

Die Fahrpläne des öffentlichen Nahverkehrs, wenn es welche gibt, sind zumeist nur in kyrillischer Schrift erhältlich bzw. ausgehängt. Das macht die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Russischkenntnisse relativ schwer. Gleiches gilt für die Anreise mit dem eigenen PKW, da alle Verkehrsschilder ebenfalls ausschließlich auf Kyrillisch sind. Zur oberirdischen Fortbewegung empfehlen wir deshalb die Taxinutzung. Zu den Hauptverkehrszeiten sollte man jedoch nicht davor zurückschrecken die Metro zu nutzen. Diese ist nicht nur eine der prunkvollsten, sie ist zugleich auch eine der tiefgelgensten Metros weltweit.

Good To Know

Für eine Einreise nach Russland benötigen Sie ein Visum und einen noch mindestens 6 Monate nach Reiseantritt gültigen Reisepass. Deshalb sollte eine Russland-Reise sorgfältig geplant werden. Bezahlt wird ausschließlich mit dem Rubel, der russischen Landeswährung. Trinkgelder in Höhe von 10% sind in St. Petersburg üblich.

Amsterdam: Europas liberales Epizentrum

Das einstige Fischerdorf Amsterdam ist heute nicht nur die einwohnerstärkste Stadt der Niederlande, sondern auch Anziehungspunkt für Millionen von Touristen aus aller Welt – und das nicht nur aufgrund der zahlreichen Coffeeshops. So bietet beispielsweise ein Kurztrip in das „Venedig des Nordens“ besonders Individualisten eine ungeheure Fülle an kulturellen Highlights. Doch auch wer sich nach Gemütlichkeit sehnt, ist hier genau richtig.

Mit Boot und/oder Bus durch die Stadt

Der historische Grachtengürtel ist wie geschaffen für eine Sightseeing-Bootstour. Auf dem alten Kanalsystem verschafft man sich schnell einen entspannten Überblick über das kompakte und malerische Altstadtzentrum. Wer es besonders ausgefallen mag, sollte auch eine Tour mit dem „Floating Dutchman“, einem Amphibien-Bus, in Betracht ziehen.

Szene und Kultur

Neben klassischen Ausflugszielen wie der Westerkerk, dem weltberühmten Concertgebouw oder dem Van-Gogh-Museum, bietet Amsterdam auch einige skurille Sehenswürdigkeiten. Der im Rotlichtviertel gelegene „Venustempel“ ist nicht etwa ein Bordell, sondern ein Sexmuseum, das sich mit der Geschichte von Pornographie und Sex befasst. Für den Eintritt müssen Sie allerdings mindestens 16 Jahre alt sein. Auch ein Spaziergang durch das In-Viertel „de Joordan“ ist jeden Schritt wert. Denn das ehemalige Arbeiterviertel besticht, ähnlich wie das Hamburger Schanzenviertel, durch eine Vielfalt an Kneipen und Cafés.

Verkehrs-Wirrwarr

Weil der Stadtkern von Amsterdam ohnehin klein ist, kann man ihn bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Auch die Straßenbahnen eigenen sich wunderbar zur Fortbewegung. Aufgrund der engen Straßen und vielen Radfahrer, sollte eine Tour mit dem Auto gut geplant sein. Besonders im Grachtengürtel ist mit Stau zu rechnen. Parkplätze sind grundsätzlich rar und teuer. Daher unsere Empfehlung: Verzichten Sie auf das Auto.

Hotels

Mit Citynähe und futuristischer Ausstattung überzeugt das „Albus Hotel“. Das 4-Sterne-Design-Hotel liegt in unmittelbarer Nähe zum Rembrandtplein und trumpft mit kurzen Fußwegen zu beliebten Sehenswürdigkeiten wie dem Rijksmuseum auf. Etwas klassischer aber genauso zentral kommt das „The Times Hotel“ daher. Von dem gemütlichen 3-Sterne-Hotel aus, erreicht man in wenigen Gehminuten das Anne-Frank-Haus.

Berlin: Grüne Hauptstadt mit Flair

Die deutsche Hauptstadt zieht Touristen aus aller Welt in ihren Bann, denn dort lässt sich deutsche Geschichte hautnah erleben. Wie keine andere Stadt steht Berlin für die Teilung des Landes nach dem zweiten Weltkrieg. Neben den Resten der Berliner Mauer, die die Stadt in Ost und West teilte, sind unter anderem das Brandenburger Tor, der Berliner Dom, der Fernsehturm auf dem Alexanderplatz oder die Gedächtniskirche beliebte Anlaufpunkte für Touristen.

Berlin an Land und auf dem Wasser entdecken

Die Zahl der Sehenswürdigkeiten in Deutschlands flächengrößter Stadt ist sehr hoch, so dass man kaum alle aufzählen kann. Neben den bereits genannten sind etwa die Museumsinsel, das Berliner Rathaus, das Bundeskanzleramt oder der Potsdamer Platz einen Besuch wert. Wer nicht alles laufen will, kann Berlin auch per Schiff oder Bus, mit dem Velotaxi oder auf einem Segway entdecken – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Mehr als Sightseeing

Zum Bummeln laden die Friedrichstraße oder der Kurfürstendamm ein. Erholungspausen lassen sich in den zahlreichen Grünalagen der Stadt einlegen, immerhin ist Berlin die grünste Großstadt Deutschlands. Langweilig wird es in Berlin sicher nie, denn auch das Nachtleben der pulsierenden Metropole hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

Rabatt mit der Berlin Welcome Card

Mit den Verkehrsmitteln des öffentlichen Nahverkehrs kommt man bequem von A nach Z. Für alle, die mindestens 48 Stunden in der Stadt verbringen, lohnt sich der Kauf der Berlin Welcome Card. Sie ist nicht nur Fahrschein, sondern bietet auch einen Stadtplan und Guide. Zudem erhält man bei Vorzeigen der Karte Rabatt in zahlreichen Shops und Einrichtungen.