Oldenburg: Einstige Residenzstadt mit kulturellen Reizen

Oldenburg liegt unweit der Nordseeküste, etwa 50 Minuten Autofahrt von Bremen entfernt. Früher residierte hier der Adel. Davon zeugt auch heute noch eine besondere Sehenswürdigkeit. Außerdem lockt die Stadt mit vielen Grünflächen zum Entspannen.

Ende des 18. Jahrhunderts begann Oldenburgs Aufstieg zur Residenzstadt. Damals zog der Ort zahlreiche Blaublüter an, die der Stadt nicht nur einen erhabenen Glanz verliehen, sondern ihr auch architektonisch einen neuen Anstrich verpassten. Auch heute prägen viele klassizistische Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert das Aussehen der Stadt.

Aus Schloss Oldenburg wurde Landesmuseum

Aus dieser Zeit stammt auch das Schloss Oldenburg. Hier, wo früher eine Wasserburg ihren Sitz hatte, residierten später die Grafen, Herzöge und Großherzöge von Oldenburg in einem prunkvollen Schloss im Stil der Renaissance. Heute ist in dem Prachtbau das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte untergebracht, das auch von den umfassenden Kunstsammlungen seiner ehemaligen Bewohner profitiert.

Südlich des Schlosswalls befindet sich ein charmanter Rückzugsort mitten in Oldenburg: der Schlossgarten. Sein Stil erinnert ein wenig an Englische Landschaftsgärten. Vor allem im Frühling begeistert die Anlage mit der Blütenpracht verschiedener Blumenmeere und dem satten Grün seiner vielen Bäumen.

Altes Rathaus mit origineller Architektur

Ein weiterer architektonischer Blickfang in der Altstadt ist das Alte Rathaus am Marktplatz. Dessen Neubau wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Angriff genommen und fällt vor allem wegen seiner dreieckigen Form ins Auge. Deswegen wurde das Rathaus von seinen Fürsprechern auch als „das originellste Gebäude der Gründerzeit“ bezeichnet. Viermal am Tag erklingt hier das zum Rathaus gehörende Glockenspiel.

Patrizierhaus und St.-Lambertikirche

Gleich in der Nachbarschaft befindet sich das schmucke Degode-Haus, das bereits im 16. Jahrhundert entstand, sein heutiges Aussehen geht allerdings auf das 17. Jahrhundert zurück. Seinen Namen verdankt es der Kaufmannsfamilie Degode. Es gilt als letztes mittelalterliches Patrizierhaus der Stadt. Ebenfalls nicht weit weg liegt die St.-Lambertikirche, aufgrund seiner fünf Backstein-Türme ein prägnantes Wahrzeichen Oldenburgs.

Anreise

Der nächstgelegene Flughafen befindet sich im etwa 50 Kilometer entfernten Bremen (BRE).


Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.