Belgien

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Lille: Heimliche Hauptstadt Flanderns

Lille liegt im Norden Frankreichs, an der französischen Grenze zu Belgien. Trotz der Lage in Frankreich gilt es als Hauptstadt der belgischen Region Flandern.

Lille, eine begehrte Stadt

Lille ist reich an einer abwechslungsreichen Geschichte, auch deshalb, weil seine Besitzer immer wieder wechselten. Es gilt als die meistbelagerte Stadt Frankreichs, gehörte unter anderem bereits zur Grafschaft Flandern, zum Königreich Frankreich, zum Haus Burgund und zu den spanischen Niederladen. Die wechselnden Herrscher der Stadt spiegeln sich auch in ihrer Architektur wider.

Auch Lille selbst machte einige Entwicklungen durch, wandelte sich von der Garnison-, zur Industriestadt und wurde Anfang des 21. Jahrhunderts als Stadt der Kunst und Geschichte und Kulturhauptstadt Europas eingestuft.

Sightseeing rund um den Place du Théâtre

Zu den größten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt die Alte Börse am Place du Théâtre. Das alte Gebäude fasziniert nicht nur durch seine reich verzierte Fassade, sondern auch durch seinen prächtigen Innenhof. Nur wenige Meter weiter befinden sich auch die Opéra de Lille und die Handelskammer. In die andere Richtung grenzt an der Börse auch die Place du Général de Gaulle an. Geht man ein Stückchen weiter südwestlich, flaniert man an der Rue du Palais Rihour entlang. Herrlich hier: der Anblick der traditionellen Häuser aus dem 17. Jahrhundert. Der ursprünglich im 15. Jahrhundert errichtete Palais Rihour gehört ebenfalls zu den architektonischen Highlights der Stadt. Hier sitzt außerdem das Fremdenverkehrsamt von Lille.

Musems-Tipps

Für einen Museumsbesuch empfiehlt sich beispielsweise der Palais des Beaux-Arts. Das Kunstmuseum ist in der Place de la République untergebracht. Außerdem kann man in der Rue Princesse das Geburtshaus von Charles de Gaulle besichtigen.

Jährliches Ereignis: la Braderie

Am ersten Wochenendes des Monats September findet in Lille jedes Jahr la Braderie statt. Dabei handelt es sich um den größten Flohmarkts Europas. Er geht über zwei Tage, und auch nachts kann man an den zahlreichen Ständen stöbern, feilschen und – hoffentlich – Schnäppchen machen.

Lüttich: Wandel zur Kulturmetropole

Am Zusammenfluss von Ourthe und Maas gelegen, eingerahmt von bewaldeten Hügeln, ist Lüttich in eine idyllische Umgebung eingebettet. Paradoxerweise prägte lange Zeit die Stahlindustrie das Gesicht der Stadt, doch das hat sich geändert.

Aufstieg als Industriestadt

Als Hauptstadt der Walonie gehört Lüttich zum frankophonen Teil Belgiens. Ab dem 18. Jahrhundert gewann die Stadt zunehmend in der Stahl- und Kohleindustrie an Bedeutung. Mit dem Zusammenbruch des Kohlebergbaus und der Stahlkrise wurde ein Strukturwandel in der Stadt eingeläutet.



Bahnhof als Blickfang

Zu den großen Attraktionen moderner Architektur zählt der futuristische Bahnhof Liège-Guillemins. Wer mit dem Zug nach Lüttich reist, kann das architektonische Glanzstück mit der beeindruckenden Dachkonstruktion gleich aus nächster Nähe betrachten. Entworfen hat das Vorzeigeobjekt der spanische Architekt Santiago Calatrava.


Kulturelle Vielfalt

Viele prächtige Bauten zeugen heute allerdings auch noch von der wirtschaftlich erfolgreichen Vergangenheit. Allein im Stadtzentrum sind zahlreiche zu besichtigen. Dort befindet sich am Marktplatz auch das im Barockstil erbaute Rathaus. Das Herz Lüttichs ist jedoch die Place St. Lambert mit dem fürstbischöflichen Palast. Er fungiert heute als Sitz der Provinzregierung sowie als Justizpalast. Unbedingt sehenswert ist auch das Museum Grand Curtius am Ufer der Maas, nicht nur von außen. Der Komplex beherbergt seit 2009 zahlreiche berühmte Kunstsammlungen.



Outremeuse: Quelle der Inspiration


Über die Pont Maghin kann man vom Grand Curtius aus auf das rechte Maasufer schlendern. Dort liegt der historische Stadtteil Outremeuse. Der Schriftsteller Georges Simenon wuchs hier auf und fand hier Inspiration für seine späteren Werke. Auch in seinen berühmten Kriminalromanen um Kommissar Maigret tauchen die Örtlichkeiten auf. Führungen begleiten Touristen mit fachkundigen Informationen auf den Spuren des bekannten Ermittlers. Der fiktiven Figur wurde mit einer Büste mit Trenchcoat, Pfeife und Hut an der Place du Congrès ein Denkmal gesetzt. In dem traditionell kleinbürgerlich geprägten Viertel befinden sich heute viele Museen.

In Outremeuse findet auch jeden Freitag am Boulevard de Constitution ein Flohmarkt statt, wo man das eine oder andere Mitbringsel erwerben kann.

Antwerpen: Fashion und funkelnde Steinchen

Antwerpen zählt zu den größten Städten Belgiens. Kulturell und wirtschaftlich spielt es vor allem für die Region Flandern eine bedeutende Rolle. Aber auch in Sachen Mode setzt die Stadt Trends. Und im Diamantenhandel ist Antwerpen weltweit Nummer eins.

Hafen als wirtschaftlicher Motor

Der Hafen prägt die Stadt in zweierlei Hinsicht. Das Hafengebiet dehnt sich weit am Ufer der Schelde aus. Alte Hafenviertel aus einer anderen Zeit finden sich hier genauso wie neue maritime Gebäude und regelrechte Industrielandschaften. Wirtschaftlich ist der Hafen von höchster Bedeutung für Antwerpen, durch den Seehandel ist die Stadt am Fluss, der in die Nordsee mündet, reich geworden. Eine Hafenrundfahrt ist bei einem Besuch in der Metropole in Flandern auf jeden Fall ein Muss!

Rubens in Antwerpen

Geboren wurde Peter Paul Rubens zwar in Siegen, zog aber 1587 mit seiner Familie als Junge nach Antwerpen. Dort verstarb er 1640. Im Rubenshaus in der Nähe des schönen Hauptbahnhofs Antwerpen-Centraal können sich Besucher auf eine malerische Zeitreise begeben. Der flämische Barockkünstler wohnte und arbeitete jahrelang in dem Haus. Heute dient es als Ausstellungsstätte seiner Werke. Zudem bekommen Besucher einen Einblick in sein Lebensumfeld. In der Liebfrauenkathedrale hängen ebenfalls vier Rubens-Gemälde. Ein Besuch der siebenschiffigen Kirche im gotischen Stil lohnt sich ohnehin: Das prächtige Gebäude ist das architektonische Schmuckstück der Stadt.

Diamantenhandel in Antwerpen

Nirgendwo auf der Welt floriert der Diamantenhandel mehr als in Antwerpen. Direkt am Hauptbahnhof kann man ins Diamantenviertel eintauchen. Luxuriöse Schmuckgeschäfte und Diamantenbörsen sind hier Zuhause, genauso wie das Diamantenmuseum – noch. Dieses ist derzeit geschlossen und soll sich räumlich verändern. Wo die Einrichtung hinziehen und wann sie wieder eröffnen wird, ist noch nicht bekannt.

Einkaufen

Antwerpen gilt als Modestadt. Viele lokale Designer haben sich bereits landesweit einen Namen gemacht. In Modeshops und ausgefallen Boutiquen kann man in der Nationaalestraat stöbern. Für die großen, bekannten Marken sollte man in der Haupteinkaufsstraße Meir shoppen gehen, wo viele Filialen der riesigen Ketten liegen. Diese sind allerdings nicht in Neubauten, sondern in historischen Gebäuden untergebracht, was den Einkauf zu einem besonders schönen Erlebnis macht.

Brügge: Die Märchenstadt Belgiens

Während die belgische Hauptstadt Brüssel eine urbane, coole Großstadtatmosphäre hat und Antwerpen als das Modemekka gilt, ist Brügge wohl der romantischste Ort in Belgien. Wenn man hier durch die schmalen, gepflasterten Gässchen spaziert oder an den wunderschönen Kanälen entlang schlendert, spürt man den märchenhaften Zauber, der diese mittelalterliche Stadt umgibt, deren Zentrum im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Hinzu kommt noch, dass in Brügge jegliche Werbeplakate verboten sind, was der Stadt ein noch ursprünglicheres Aussehen verleiht.

Wasserwege

Brügges kleine Gässchen sind ganz bezaubernd, doch die Stadt lässt sich auch per Boot erkunden. Vom Wasser aus sieht sie sogar fast noch charmanter aus. Die Fahrt dauert knapp 30 Minuten und Anbieter gibt es reichlich, die auch alle den gleichen Preis verlangen. Rozenhoedkai hat besonders viele Anlegestellen, was die Wartezeiten verkürzt. Generell kann man täglich von 10 bis 18 Uhr auf einem Boot durch Brügge schaukeln, außer von Dezember bis Februar, da gibt es die Ausflüge nur am Wochenende und in den Ferien.

Mittelalterliche Bauten

Der Beginenhof ist eine der schönsten Attraktionen in Brügge. Versteckt hinter Mauern, kann man hier eine besondere Wohneinrichtung finden. Einst diente die Ansammlung der weißen Häuschen am Minnewasser als Wohnstatt für Witwen und alleinstehende adelige Frauen. Heute gibt es nur noch 22 von den einst 1500 Beginenhöfen in Belgien und dieser ist besonders gut erhalten. Ein kleines Museum vor Ort veranschaulicht, wie das Leben im Beginenhof, der im 13. Jahrhundert von der Gräfin Johanna von Konstantinopel gestiftet wurde, ablief. Nach dem Besuch bei den Häuschen kann man außerdem wunderbar beim nahegelegenen Minnewater Park spazieren gehen.

Speis…

Wenn man in Belgien ist, muss man natürlich auch die Waffeln probieren. Ein toller Tipp für Reisende ist, sich nicht gleich in Brüssel auf die Waffeln zu stürzen, sondern bis Brügge zu warten. Denn hier sind sie mindestens genauso gut, aber kosten um einiges weniger als in der Hauptstadt. Der Fantasie sind beim Waffelessen auch keine Grenzen gesetzt: von Schokolade und Erdbeere bis hin zu Eiscreme oder einfach nur mit Sirup – alles ist möglich.

…und Trank

Belgien ist selbstverständlich auch für gutes Bier bekannt und das zeigt sich in Brügge ganz deutlich. Die Bars und Restaurants sind zahlreich, die Biere sind lecker, der Service gut und auch die Kundschaft scheint immer gut gelaunt und freundlich zu sein. Außerdem bekommt man fast immer kleine Barsnacks sowie Nüsse oder Cracker zum Bier gereicht. Wenn man mal ein etwas anderes Bier kosten möchte, ist das Belgische Kirschbier zu empfehlen.

Brüssel: Belgische und europäische Hauptstadt

Brüssel ist vor allem als Hauptsitz der Europäischen Union mit Europarat, Europäischem Parlament und Europäischer Kommission bekannt. Auch das NATO-Hauptquartier befindet sich in Brüssel. Darauf sollte man die belgische Hauptstadt jedoch nicht reduzieren, denn sie hat noch viel mehr zu bieten. Angefangen von historischen Bauten bis hin zu trendigen Märkten findet sich in Brüssel für jeden etwas. Hinzu kommt, dass es auch kulinarisch viel zu entdecken gibt. Da macht die Stadterkundung gleich doppelt so viel Spaß. Besonders für Belgische Waffeln, Schokolade und Pralinen, aber auch für Pommes frites und Bier ist Brüssel eine Hochburg.

Einzigartiges Stadtwahrzeichen

Das Atomium (s. Foto) ist wohl eines der bekanntesten Gebäude der Welt, selbst Menschen die nichts über Belgien wissen, haben wohl schon mal ein Foto davon gesehen. Das Wahrzeichen Belgiens wurde zur Expo 58, der ersten Internationalen Weltausstellung nach dem 2. Weltkrieg, errichtet und soll als Symbol für die friedliche Nutzung von Atomenergie dienen. Das Gebäude ist 102 Meter hoch und besteht aus neun Kugeln, die durch 23 Meter lange Metallröhren verbunden sind. Es stellt die Elementarzelle einer Eisen–Kristallstruktur dar. Im Atomium kann man eine Dauer- sowie wechselnde Sonderausstellungen besuchen. In der obersten Kugel befindet sich außerdem ein Restaurant, das einen herrlichen Panoramablick über ganz Brüssel bietet. Ein ganz besonderes Erlebnis bietet dass Atomium allerdings für Kinder, denn die dürfen zu Pyjamapartys in diesem einzigartigen Ort übernachten.

Grand Place

Der Grande Place bietet all die prunkvollen Gebäude, die man von einer sehr alten Stadt erwartet. Die Entstehung kann bis auf das 12. Jahrhundert zurückverfolgt werden und viele der anliegende Straßen, wie etwa die Rue de Beurre (Butter Straße), haben ihre Namen schon seit dem 15. Jahrhundert, als der Platz Schauplatz eines großen Marktes war.

Eine barocke Stadthalle, Museen, schöne Cafés und Kellerrestaurants schmiegen sich um den kleinen quadratischen Platz, den man durch enge Gässchen erreicht. Je nachdem, zu welcher Tages- oder Jahreszeit man den Platz besucht, sieht er anders aus. So wird er zum Beispiel nachts von verschiedenfarbigen Lichtern erleuchtet und jedes zweite Jahr im August erstreckt sich ein riesiger Blumenteppich über der Grand Place.

Hier findet man auch die Bronzefigur „Manneken Pis“, das als Touristenattraktion weit über die Grenzen Belgiens hinaus bekannt ist.

Der Grand Place, auf dem auch das Rathaus von Brüssel (gebaut 1402) steht, ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

Sonntags- und Trödelmarkt

Auch heute noch sind Märkte ein wichtiger Bestandteil Brüssels. Der Sonntagsmarkt bei der Bahnhofstation Gare du Bruxelles Midi (oder Station Brussel Zuid), ist von 6 bis 13 Uhr geöffnet und soll der größte Markt Europas sein. Hier gibt es einen Jahrmarkt, alle möglichen Haushaltsgegenstände und Unmengen an frischem Obst und Gemüse, Tee und warmen Gerichten. Man kann afrikanische, mediterrane und viele andere Spezialitäten zu erschwinglichen Preisen kaufen.

Nicht weit vom Sonntagsmarkt entfernt befindet sich der täglich stattfindende Trödelmarkt Marolles, der im Trödelviertel Quartier des Marolles liegt. Hier gibt es alles, was man sich an Antiquitäten und auch Kitsch erträumen könnte. Von historischen Möbeln bis hin zu alten Barbie-Puppen oder Ersatzkristallen für den Kronleuchter – wenn man etwas sucht, findet man es hier.

Mont des Arts

In der Oberstadt Brüssels, die man durch einen kleinen, zauberhaften Park mit Springbrunnen und beschnittenen Hecken erreicht, kann man den Kunstberg, oder Mon des Arts, finden. Hier gibt es nicht nur eine sensationelle Aussicht über ganz Brüssel, sondern auch eine überwältigende Anzahl an Museen. Dazu zählen unter anderem das Musikinstrumentenmuseum, Museum Belvue und das Königliche Museum der Schönen Künste, das auch als Konzerthalle dient. Außerdem laden schicke Cafes und Restaurants zum Schlemmen und Entspannen ein.