Paris

Paris: Zu Besuch im Musée Rodin

An Kunst und Kultur herrscht in Paris ein Überangebot. Trotzdem gibt es sie, die Sehenswürdigkeiten und Anlaufstellen, die man sich bei einem Besuch in der französischen Hauptstadt auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Ganz sicher gehört auch das Musée Rodin dazu!


Auguste Rodin: einflussreicher Bildhauer

Mehrmals wurde der gelernte Steinmetz Auguste Rodin an der renommierten École des Beaux-Arts abgelehnt, und trotzdem machte er eine große künstlerische Karriere. Der 1840 geborene Franzose arbeitete als Bildhauer und gab sich bei Reisen in Italien ganz dem Studium der Werke Michelangelos hin. Durch seine erworbenen Kenntnisse fand er seinen eigenen Stil und prägte die impressionistische Ausrichtung der Kunst der Plastik entscheidend mit. Seine Skulpturen „Der Kuss“, „Das Höllentor“ und natürlich „Der Denker“ sind weltberühmt. Heute gilt Rodin als bedeutendster Bildhauer des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts.


Musée Rodin: sein Erbe

Das Hôtel Biron an der Rue de Varenne in Paris richtete sich der Bildhauer zu Lebzeiten als sein Atelier ein. Bereits damals entstand der Wunsch, dieses später zum Kunstmuseum umzugestalten. Zwei Jahre nach Rodins Tod im Jahr 1917 wurde das Musée Rodin eröffnet. Es widmet sich fast ausschließlich dem Ausnahmewerk des bekannten Künstlers. Mehr als 6.000 seiner Werke sind in dem Museum ausgestellt.





Paris: Internationale Messe für zeitgenössische Kunst

Paris, die Stadt der Liebe, wird Ende Oktober zur Stadt der Kunst: Die Internationale Messe für zeitgenössische Kunst informiert Fachbesucher und Interessenten wieder darüber, welche modernen Kreationen derzeit besonders angesagt sind.





Feste Anlaufstelle für Kunstexperten

Die Foire Internationale d’Art Contemporain (FIAC), wie die Internationale Messe für zeitgenössische Kunst auf Französisch heißt, gehört schon seit über 30 Jahren zu einer wichtigen Anlaufstelle für alle Kunstexperten und – liebhaber. Fand sie einst unter dem Namen Salon International d’Art Contemporain im Gare de la Bastille statt, ist der heutige Ausstellungsort der Messe der jüngst renovierte Grand Palais (s. Foto) im 8. Arrondissement der Stadt.

Ab dem 24. Oktober zeigen im Rahmen der Messe mehr als 3.000 internationale Künstler ihre Werke, mit dem Fokus auf moderne und zeitgenössische Kunst. Zahlreiche Ausstellungen, Vernissagen, Projekte und Preisverleihungen machen Paris für die folgenden Tage zum Mekka der Kunstwelt.

Auch Nachwuchskünstler mit Ausstellungsbereich

Ein Bereich der Internationalen Messe für zeitgenössische Kunst konzentriert sich dabei speziell auf Galerien und Künstler, die noch nicht länger als drei Jahre im Geschäft sind. Ihnen gibt man mit der Abteilung „Future Quake“ eine eigene Plattform, wo sie ihre Kreationen, hauptsächlich aus dem Bereich Design, präsentieren können. Eintrittskarten für die „FIAC“ kosten regulär 35 Euro.

Auch Personen, die nicht extra zum Grand Palais pilgern, können in den Genuss der Internationalen Messe für zeitgenössische Kunst kommen. An verschiedenen Orten in Paris werden unter dem Titel „Hors les Murs“, also „außerhalb der Mauern“, Kunstwerke und -objekte installiert.

Musée d'Orsay: Das angesehene Kunstmuseum von Paris

Dort, wo heute das Musée d’Orsay zu Hause ist, spielte Kunst ursprünglich gar keine Rolle. Das anlässlich der Weltausstellung errichtete Gebäude war einst ein Bahnhof, der 1900 eröffnet wurde.

Zur Geschichte des Musée d’Orsay

Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts tummelten sich im Gare d’Orsay im siebten Arrondissement Reisende und Zugpersonal. In den späten Siebzigerjahren dann fiel die Entscheidung, aus dem mittlerweile stillgelegten Bahnhof ein Museum zu machen. Nach aufwändigen Umbauarbeiten wurde das Musée d’Orsay 1986 offiziell eröffnet.

Weltweit bekannte Werke des Impressionismus‘

Keine 30 Jahre später hat sich das Museum am Seine-Ufer im Herzen von Paris mit seiner beeindruckenden impressionistischen Kunstsammlung weltweit einen Namen gemacht. Mittlerweile hat es mehrere Renovierungen hinter sich, 2011 etwa wurde eine grundlegende Instandsetzung durchgeführt.

Berühmte Dauerausstellung

In einer Dauerausstellung kann man im Musée d’Orsay mehr als 4.000 Exponate bestaunen. Gemälde, Fotografien, Skulpturen – die Ausstellungsstücke stammen zum Großteil aus der Zeit zwischen 1848 und 1914. Selbstverständlich spielt daher der Impressionismus eine große Rolle. Viele Werke französischer Maler, aber auch anderer bedeutender Künstler sind hier vertreten. Unter anderem finden sich hier Claude Monets
 „Kathedrale von Rouen“, Auguste Rodins „Der Denker“, Jean-François Millets „Abendgebet“, Vincent van Goghs 
“Selbstporträt“ und Paul Cézannes „Porträt des Achille Emperaire“. Zudem gibt es immer wieder Wechselausstellungen. In Kooperation mit dem Wiener Leopoldmuseum etwa ist ab dem 14. September die Ausstellung „Männlich/Männlich. Nackte Männer von 1800 bis heute“ zu sehen.

Eintritt

Der Eintritt für ständige Sammlungen und die Wechselausstellungen kostet in der Regel neun Euro. Bei zuschlagspflichten Ausstellung beträgt der Eintritt zwölf Euro.

Centre Pompidou: Kurioses Kulturzentrum in Paris

Das Centre national d’art et de culture Georges Pompidou, kurz Centre Pompidou genannt, gehört zu den außergewöhnlichsten Einrichtungen in Paris. Bei einem Besuch in der französischen Metropole ist ein Abstecher zu dem staatlichen Kunst- und Kulturzentrum im vierten Arrondissement definitiv ein Muss.

Einzigartige Archtitektur

Nur wenige hundert Meter vom Quartier des Halles sowie der Seine liegt das Centre Pompidou mitten im angesagten Pariser Marais-Viertel. Ins Leben gerufen von dem damaligen Staatspräsidenten Georges Pompidou wurde fünf Jahre lang bis 1977 an dem von Renzo Piano und Richard Rogers entworfenem Projekt gewerkelt. Herausgekommen ist ein Gebäude mit einer modernen und einzigartigen Architektur. Charakteristisch für das Bauwerk sind die nach außen verlegten Konstruktions- und Versorgungssysteme – wie Fahrstühle, Rolltreppen und Rohre. Doch das Centre Pompidou kann nicht nur durch seine äußere Fassade beeindrucken.

Museum für moderne Kunst und mehr

Es gilt auch als eines der wichtigsten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst. Das Musée National d’Art Moderne ist die Stätte für bedeutende Sammlungen neuerer und neuester Malerei, Graphik und Plastik. Außerdem finden sich im Centre Pompidou die Bibliothèque Publique d’Information, im Veranstaltungsprogramm werden Vorträge und Seminare angeboten, es gibt regelmäßig Theater, Konzerte, Tanzaufführungen und Kinovorführungen. Auch ein Musikforschungszentrum beherbergt der Gebäudekomplex, genauso wie ein Café und Restaurant, in denen man die zahlreichen, ungewöhnlichen Eindrücke auf sich wirken lassen kann. Und für die Kleinen gibt es eine Kinderwerkstatt.

Anreise und Eintritt

Die nächste Haltestelle der Métro ist die Station Rambuteau. Der Besuch des Museums für moderne Kunst kostet um die 13 Euro. Der Zugang zum Erdgeschoss und zur Bibliothek ist in der Regel kostenlos. Wer den Blick von der Besucherterrasse auf dem Dach genießen will,
zahlt drei Euro für das Billet Panorama.

Rock en Seine: Musikfestival in Paris

Paris ist als Stadt der Liebe bekannt. Vom 23 bis 25. August 2013 mutiert sie aber auch zur Pilgerstätte für Musikfans. Dann findet zum elften Mal das Festival Rock en Seine statt.

Musikalischer Ausnahmezustand in Paris

Hinter dem Begriff „Rock en Seine“ steckt ein kleines Wortspiel: Bekanntermaßen durchquert die Seine die französische Hauptstadt. Den Fluss spricht man allerdings genauso aus wie das französische Wort für Bühne – „scène“.

Programm

Auf der Bühne und davor wird dann bei dem Festival vor den Toren von Paris in der Tat gerockt. Und die Seine ist von dem Gelände im Parc de Saint Cloud (s. Foto) auch nur einen Katzensprung entfernt.

Als „Rock en Seine“ 2003 das erste Mal an den Start ging, handelte es sich noch um ein vergleichbar kleines Event mit zwei Bühnen, auf denen an einem Tag zehn Bands spielten. Zehn Jahre später ist das Festival samt Besuchanzahl ordentlich gewachsen. Über 100.000 Fans werden erwartet, wenn so namhafte Bands wie Phoenix, Franz Ferdinand oder Nine Inch Nails aufspielen.

Headliner am Freitag ist sogar ein Deutscher: Paul Kalkbrenner wird auf der „Grande Scène“ mit seinem Elektro-/Technosound die Massen zum Tanzen bringen. Am Samstag darf dann auch sein jüngerer Bruder Fritz Kalkbrenner auf der „Scène de l’Industrie“ sein Können zeigen.

Eintritt

Für ein Drei-Tages-Tickets müssen Teilnehmer 109 Euro berappen, Tickets für einen Tag sind für 49 Euro zu haben. Auch Zelten kann man im Rahmen des Festivals, fürs Campen werden zusätzliche Gebühren ab 60 Euro fällig.

Darwin Airline: Von Leipzig/Halle nach Paris und Amsterdam

Vom Flughafen Leipzig/Halle geht es ab 2. September 2013 nonstop nach Paris und Amsterdam. Die Fluggesellschaft Darwin Airline bietet die neue Nonstop-Verbindung künftig täglich mit einer Saab 2000 mit 50 Sitzplätzen an.

Montags bis freitags fliegt Darwin Airline ab September sogar zweimal täglich nach Paris und Amsterdam, samstags und sonntags gibt es einen täglichen Flug.

Anschluss an weitere Ziele

Durch die neue Verbindung haben Fluggäste ab dem Leipzig/Halle Airport über die Drehkreuze Paris und Amsterdam Anschluss an viele internationale Flugziele. Der mitteldeutsche Flughafen ist der erste in Deutschland, von dem aus Darwin Airline Linienflüge anbietet.

„Mit Darwin Airline konnten wir einen etablierten Partner gewinnen, der sowohl über das know-how als auch den entsprechenden Flugzeugtyp verfügt, um die Verbindungen nach Paris und Amsterdam nachhaltig zu entwickeln“, so Dierk Näther, Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH.

Tickets ab 199 €

Flüge von Leipzig/Halle nach Paris und Amsterdam mit Darwin Airline gibt es ab 199 € (Komplettpreis für Hin- und Rückflug). Tickets für die neuen Verbindungen können bereits gebucht werden.

Leider Abgelaufen!

Air France: Ab April dreimal wöchentlich nach Kuala Lumpur

ab 659 € | HIER DIREKT BUCHEN

Mit Zwischenstopp in Paris kommt man mit Air France von Berlin, Bremen, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Köln/Bonn, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg und München nach Kuala Lumpur.

Ab 22. April fliegt Air France immer montags, mittwochs und samstags nach Malaysia. Zurück von Kuala Lumpur geht es dienstags, freitags und sonntags.

Flugtickets für die neue Verbindung können bereits gebucht werden und sind ab 659 € hin und zurück erhältlich.


Flüge ab 22. April 2013

Paris: Weltstadt mit Herz

Sie ist die Muse unter den Weltstädten. Zahlreiche Romane, Filme und Songs wurden ihr gewidmet. Sie ist eine der meistbesuchten Städte der Welt. Es gibt kaum eine andere Metropole, die ihre Besucher so sehr fasziniert, wie die Hauptstadt der Grande Nation – und das bereits seit Jahrhunderten.

Klassiker

Zum Sightseeing-Pflichtprogramm eines jeden Paris-Touristen, der die Stadt zum ersten Mal aufsucht, sollten in jedem Fall der Eiffelturm, die Champs-Élysées, der Louvre oder die Kathedrale Notre-Dame de Paris gehören. Des Weiteren empfehlen wir einen Aufstieg auf den 130 Meter hohen Hügel Montmartre, an dessen Spitze die prächtige Kirche Sacré Coeur trohnt. Auch ein Besuch im beeindruckenden Schloss Versailles, das im gleichnamigen Pariser Vorort liegt, sollte eingeplant werden.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Neben den klassischen Sehenswürdigkeiten gibt es eine Vielzahl an weiteren nennenswerten Attraktionen. Da wäre beispielsweise der Friedhof Père Lachaise, der bereits den Status eines Wallfahrtortes innehat. Denn hier liegen Namen wie Jim Morrison, Oscar Wilde, Honoré de Balzac, Fréderic Chopin oder Edith Piaf begraben. Wer es etwas fröhlicher mag, dem ist ein Besuch im Moulin Rogue, einem der ältesten und berühmtesten Varietétheatern der Welt, zu empfehlen. Eine andere Top-Attraktion der Stadt ist die Galerie Lafayette. In dem Warenhaus kaufen nicht nur Popstars und Politiker ein, hier bekommt man auch exotische Produkte aller Art. Von Feinkost über Mode bis hin zu Möbeln und Küchengeräten findet man hier alles, was das Herz begehrt.

Verkehr

Auch wenn die Pariser Innenstadt nur knapp zwei Millionen Einwohner zählt, leben in der gesamten Metropolregion etwa 12 Millionen Menschen. Der daraus resultierende Pendelverkehr ist immens. Zu den Hauptverkehrszeiten zwischen 08.00 und 17.00 Uhr, scheint die Stadt aus allen Nähten zu platzen. Deshalb raten wir besonders unsicheren Fahrern auch hier von einer Sightseeing-Tour mit dem Auto ab. Nutzen Sie am besten das städtische Nahverkehrssystem. Die Pariser Metro gehört zu den ältesten U-Bahnen der Welt und verfügt über ein sehr weitreichendes Streckennetzen.